Erneute Tagesgeld Zinssenkung bei der NOA Bank - weg mit den Kunden
Ganz klein gedruckt kann jetzt auf der Seite der NOA Bank lesen - “Ab dem 15. August 2010 senkt die noa bank den Zinssatz fĂĽr Tagesgeldeinlagen bis 50.000 € von 1,5% auf 0,75%” - offenbar hat die Bank immer noch zu viele Tagesgeld Einlagen und will nun massiv Kunden loswerden.
Anders lässt sich die so starke Zinssenkung auf 0,75% leider nicht begründen - denn erst im Juli wurden die Zinsen von 2,20% auf 1,50% angepasst und keine Neukunden weder beim Tagesgeld als auch beim Festgeld angenommen.
Ende Juli hat der Gründer der NOA Bank - Herr Francois Jozic auf seinem Blog www.anderebank.de preis gegeben die anfangs von der BaFin geforderten 2 Mio. Euro Eigenkapital beschafft zu haben - angesichts der von einigen Finanzseiten beschriebenen 16,6 Mio € Eigenkapital (8% von ca. 207 Mio. derzeitigen Einlagen) aber wohl ein Tropfen auf den heißen Stein.
So versucht die NOA Bank eher die Einlagen zu senken um weniger Eigenkapital aufbringen zu müssen - gute Idee - aber bei den Kunden hinterlässt solch eine Aktion ein eher schlechtes Bild von der Bank und so werden sich einige Tagesgeldkunden wohl endgültig von der NOA Bank verabschieden.
Ob die NOA Bank damit Erfolg hat wird sich in den kommenden Wochen zeigen - wir bleiben aber dran.
Ein Tipp von uns - wechseln Sie doch zum Stiftung Warentest Testsieger 2010 - dem Bank of Scotland Tagesgeld - mit 2,20% Zinsen und 30€ Startguthaben.
Tags: Noa Bank, Tagesgeldkonto
Mehr zu diesem Thema hier:

17. August 2010 um 17:09
Also ich habe mein Konto schon gekĂĽndigt!
17. August 2010 um 18:54
Kein gute Eindruck fĂĽr Bestandskunden und auch nicht fĂĽr eventuell irgend wann man wieder Neukunden.
17. August 2010 um 19:38
Auch wenn es wirklich ernst aussieht, sollte man doch wenigstens die Hoffnung noch nicht aufgeben.. solch ein Projekt dĂĽrfte eigentlich nicht sterben..
17. August 2010 um 19:56
Die sind doch selber schuld!
17. August 2010 um 22:37
Die Idee ist super - aber leider wollte man alles anders machen und kam letztendlich wieder nur zu einem Sinn - Geld verdienen ohne etwas dafĂĽr zu tun. Schade.
18. August 2010 um 01:34
gegen den vorstand läuft ĂĽbrigens schon seit längerem ein ermittlungsverfahren der staatsanwaltschaft dĂĽsseldorf…
quelle diverse seiten im net. googeln mal ein bischen danach.
mehr braucht man doch zu dem laden nicht sagen.
18. August 2010 um 14:32
Nach Angaben von Mitarbeitern hat die Noa Factoring heute !! Insolvenzantrag !! gestellt. Siehe: http://kaupthingedge.foren-city.de/topic,6538,480,-noa-bank-achtung.html#102866
Wie geht es nun mit der NOA Bank (in die die Noa Factoring ja eingegliedert wurde) weiter?
18. August 2010 um 15:29
Wie gut dass ich meine Einlagen dort nun auch abgezogen habe. Und dies eher aufgrund der mikrigen Zinsen und nicht mangels Vertrauen. Obwohl diese “Meldung” ja schon zum Nachdenken veranlasst.. Mhmm..
18. August 2010 um 16:43
Vielleicht sollte man sich jetzt langsam an den Gedanken gewöhnen, die Hoffnung eben doch irgendwann aufgeben zu müssen. (-;
18. August 2010 um 17:00
Amstgericht Düsseldorf und auch BaFin haben mir soeben Insolvenzantrag bestätigt - die BaFin prüft gerade noch in wie weit die NOA Bank von der Insolvenz der Tochter betroffen sein wird oder ist – nähere News dazu soll es aber erst morgen geben. Wir bleiben aber auf jeden Fall am Ball.
18. August 2010 um 17:18
[...] bestätigt vor wenigen Minuten auch Spiegel online die Insolvenz der Noa Factoring. Daniel Bödger von Tagesgeld-news.de berichtet telefonisch, dass die Bafin für morgen weiter gehende Informationen angekündigt hat, [...]
19. August 2010 um 12:21
kann das auch mit der bank of scotland passieren ????
seht ihr ! die locken auch mit 2,2 Prozent wie die noa bank damals !
und bei der bank of scotland hat man dann ja nichtmal ne direkte deutsche einlagensicherung wie bei der noa bank. da mĂĽsste man ja dann mit englang kontakt aufnehmen !
so eine scheiĂźe