Postbank Sparcard direkt

Die Postbank bietet mit der Postbank Sparcard direkt kein klassisches Tagesgeldkonto, sondern einen Mix aus Tagesgeld und Festgeld – dem guten alten Sparbuch. Hierbei können Sparer sich monatlich bis zu 2.000 € monatlich vorschusszinsfrei auszahlen, ohne Kündigung. Über höhere Beträge verfügen Anleger im Rahmen einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Die Konditionen der Postbank Sparcard direkt: aktuelle Verzinsung: 0,001% p.a. ab dem ersten Euro schnelle Kontoeröffnung im Internet oder per Telefon vier Auslandsabhebungen pro Konto und Jahr entgeltfrei kostenlos Bargeld an allen Postbank Geldautomaten im Inland bis zu 2.000 EUR pro Kalendermonat ohne Kündigung vorschusszinsfrei verfügbar Auszahlung mit der SparCard direkt erfolgenb mit

Geldmarktkonto

Der Geldmarkt ist der Interbankenmarkt, auf dem sich die großen Banken mit kurzfristigen Geldern versorgen. Privatanleger können nicht direkt am Geldmarkt investieren, sondern müssen den Umweg über einen Geldmarktfonds oder ein Geldmarktkonto nehmen. Ein solches Geldmarktkonto ist zum Beispiel das Tagesgeldkonto auf dem der Privatanleger sein Geld einzahlen kann und dann regelmäßig Zinsen dafür bekommt. Die Banken legen dieses Geld der Privatanleger dann am Interbankenmarkt an und passen regelmäßig die ausbezahlten Tagesgeldzinsen an den Zinssatz auf dem Interbankenmarkt an. Für den Privatanleger lohnt sich die ganze Sache, da er sein Geld zu attraktiven Zinssätzen anlegt und trotzdem täglich darüber verfügen

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds erlauben es dem Anleger ebenfalls auf dem Geldmarkt zu investieren. Das Geld wird dabei in Termingelder, Schuldscheindarlehen und kurzfristige Anleihen (mit einer Laufzeit unter 12 Monaten) angelegt. In der Regel ist dieser Markt nur großen Banken, institutionellen Anlegern wie Versicherungsgesellschaften und dem Staat vorbehalten. Damit nun auch kleinere Anleger daran partizipieren können, werden Geldmarktfonds aufgelegt, die von der Zinsentwicklung auf dem Geldmarkt abhängig sind. In der Regel lassen sich mit Geldmarktfonds höhere Renditen erzielen als mit einem Tagesgeldkonto, denn die Banken orientieren sich zwar auch beim Tagesgeldkonto am Geldmarkt. Ziehen die Zinssätze aber meist nur quartalsweiße nach. Ganz risikolos

Gehaltskonto

Das Gehalt wird heutzutage vom Arbeitgeber nur noch unbar bezahlt. Deshalb benötigt jeder Arbeitnehmer ein sogenanntes Gehaltskonto, auf welches jeden Monat das Gehalt überwiesen werden kann. In der Regel handelt es sich aber beim einem Gehaltskonto um ein kostenloses Girokonto. Viele Banken stellen ab einem bestimmten monatlichen Geldeingang sogar ein kostenloses Gehaltskonto zur Verfügung. Über eine EC-Karte kann man sich dann jederzeit Geld am Automaten abheben oder direkt per Geldkarte damit in einem Geschäft bezahlen. Überweisungen sind natürlich auch möglich und können nach Wunsch per Online Banking durchgeführt werden. Ebenfalls lässt sich per Online Banking ständig das aktuelle Guthaben auf

Euribor

Der Euribor ist einer von vier Benchmarks, die von der Europäischen Zentralbank berechnet werden – der EURIBOR gilt mit seinen Tages- und Monatswerten insbesondere für das Festgeldkonto als Zinsbasis. Neben dem Euribor sind das der EONIA, EUREPO und EUONIA SWAP INDEX. Die Abkürzung Euribor steht für Euro Interbank Offered Rate. Der Euribor stellt den Zinssatz für Termingelder im europäischen Interbankenmarkt dar und gilt als Referenzzinssatz für Kredite und Anlageprodukte. Er wird seit dem 1. Januar 2009 als Alternative zum LIBOR berechnet und hat in Deutschland den FIBOR (Frankfurt Interbank Offered Rate) ersetzt. Werte werden für die Laufzeiten 1-Woche, 2-Wochen und

EONIA – Euro Overnight Index Average

EONIA steht für Euro Overnight Index Average und gemeint ist damit der europäische Tagesgeldzinssatz für den Interbankenmarkt. Zu diesem Zinssatz gewähren sich die 47 europäischen Banken gegenseitig Ausleihungen für einen Tag. Berechnet wird der EONIA von der Europäischen Zentralbank auf drei Kommastellen genau. Er wird sogar an der Börse veröffentlicht und ist dort unter der unter WKN: 965994 sowie ISIN: EU0009659945 zu finden. Der EUONIA wird bereits seit 1999 berechnet und ist heute ein anerkannter Benchmark für das aktuelle Zinsniveau auf dem Tagesgeldmarkt in der Eurozone. Berechnung Zur Berechnung teilen alle aktuell 47 Geldinstitute der Europäischen Zentralbank den Umfang und

Doppelbesteuerungsabkommen

Um die doppelte Besteuerung von Staatsbürgern zu verhindern schließen Länder untereinander sogenannte Doppelbesteuerungsabkommen. Es handelt sich dabei um einen völkerrechtlichen Vertrag, der klärt inwiefern den Staaten das Besteuerungsrecht zusteht. Bei der Gestaltung der Abkommen wird von 4 Prinzipien ausgegangen, nach denen das Besteuerungsrecht verteilt werden kann. Wohnsitzlandprinzip: steuerpflichtig im Land des Wohnsitzes Quellenlandprinzip: steuerpflichtig in dem Land in dem das Einkommen erzielt wurde Welteinkommensprinzip: steuerpflichtig mit dem gesamten Welteinkommen Territorialitätsprinzip: steuerpflichtig ist das Einkommen das auf dem Territorium des Staates erzielt wurde Für Inländer gilt in Deutschland das Wohnsitzland- und Welteinkommensprinzip. Das bedeutet bei einem Wohnsitz und Deutschland und einer

Dispositionskredit

Wenn das Geld am Monatsende mal nicht reichen sollte, ist der Dispositionskredit (auch kurz Dispo genannt) die einfachste Möglichkeit sein Konto – meist das reine Girokonto – zu überziehen. Der Dispositionskredit ermöglicht es einer Privatperson auch ohne Kontoguthaben Zahlungen vorzunehmen. Die Zinsen für das angefallene Darlehen dürfen nicht in kürzeren Perioden als 3 Monate abgerechnet werden. Vor der Vergabe des Dispo muss das Kreditinstitut den Kunden über folgende Eckpunkte aufklären: die Höchstgrenze des Darlehens den aktuellen Jahreszinssatz die Bedingungen zur Änderung des Zinssatzes Vertragsbeendigungen Die Voraussetzungen für einen Dispositionskredit ist ein regelmäßiger Zahlungseingang zum Beispiel des Lohns oder der Rente.

Deflation

Deflation bezeichnet ein sinkendes Preisniveau und meint damit das Gegenteil der Inflation. In einer deflationären Phase sind Besitzer von Geld bevorzugt, weil der Wert des Geldes steigt. Besitzer von Sachanlagen wie Immobilien sind benachteiligt, da nun durch den steigendes Wert des Geldes ihr Besitz verhältnismäßig weniger wert ist. Auch Schuldiger eines Kredits sind negativ betroffen, da sie zwar immer noch den gleichen monetären Betrag zurück zahlen müssen, dieser aber bedeutend schwerer zu finanzieren ist. In der Folge kommt es vermehrt zu Insolvenzen, da die Schuldner nicht mehr in der Lage sind die Kredite zu bedienen. Dies zieht meist eine Kettenreaktion

Dauerauftrag

Der Dauerauftrag ist eine sehr nützliche Sache, wenn man regelmäßig Überweisungen mit dem gleichen Betrag tätigen möchte. Man richtet einmal den Dauerauftrag ein und muss sich danach um nichts mehr kümmern. Im Gegenteil zur Einzugsermächtigung ist man hier selbst aktiv und kann das Geld auch nach der Überweisung noch zurück holen. Bei der Einzugsermächtigung ist das nur in Einzelfällen möglich. Eingesetzt wird der Dauerauftrag, wenn zum Beispiel jeden Monat der gleiche Betrag fällig wird. Man könnte zum Beispiel für die Einzahlungen in seinen Bausparvertrag einen solchen Auftrag nutzen. Zur Einrichtung eines solchen Dauerauftrags, muss einmal der Auftrag an die Bank

1 2 3 4 5 10