Dispositionskredit

Wenn das Geld am Monatsende mal nicht reichen sollte, ist der Dispositionskredit (auch kurz Dispo genannt) die einfachste Möglichkeit sein Konto – meist das reine Girokonto – zu überziehen. Der Dispositionskredit ermöglicht es einer Privatperson auch ohne Kontoguthaben Zahlungen vorzunehmen.

Die Zinsen für das angefallene Darlehen dürfen nicht in kürzeren Perioden als 3 Monate abgerechnet werden. Vor der Vergabe des Dispo muss das Kreditinstitut den Kunden über folgende Eckpunkte aufklären:

  • die Höchstgrenze des Darlehens
  • den aktuellen Jahreszinssatz
  • die Bedingungen zur Änderung des Zinssatzes
  • Vertragsbeendigungen

Die Voraussetzungen für einen Dispositionskredit ist ein regelmäßiger Zahlungseingang zum Beispiel des Lohns oder der Rente. In der Regel erteilen die Kreditinstitute dann eine Kreditlinie die dem 2- bis 3-fachen des monatlichen Einkommens entspricht.

Zinsen

Für die Nutzung des Dispositionskredits fallen meist quartalsweiße die Sollzinsen an. Berechnet werden diese Zinsen auf den Tag genau. Überzieht man sein Konto, über die von der Bank erteilte Kreditlinie hinaus, fallen für den zusätzlichen Betrag sogenannte Überziehungszinsen an. Aufgrund des relativ hohen Zinssatzes des Dispo sollte dieser nur für kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten genutzt werden. Die Überziehungszinsen sind noch erheblich teurer und sollten daher möglichst vermieden werden. Benötigt man längerfristig Geld, ist die Umschuldung auf einen Ratenkredit günstiger. Eine Übersicht über die aktuellen Sollzinsen / Dispozinsen finden Sie in unserem Girokontovergleich – mit derzeit über 20 Banken in der Zusammenfassung.

Pfändbarkeit

Bei einer Kontopfändung sind die zur Verfügung gestellten Geldmittel der Kreditlinie pfändbar. Dies gilt aber nur, in dem der Kontoinhaber durch Überweisung oder Barabhebung darauf zugreift. Tut er dies nicht, sind diese Beträge nicht pfändbar. Eine Kontopfändung greift also in diesem Fall nicht.

Kündigung

Bei einer ordentlichen Kündigung ist eine Kündigungsfrist von 30 Tagen vorgesehen. Liegt ein wichtiger Grund, wie zum Beispiel die Einleitung einer Zwangsvollstreckung vor, so ist eine fristlose Kündigung möglich. Bei einer Kündigung wird der komplette Soll-Betrag sofort fällig.

Deflation

Deflation bezeichnet ein sinkendes Preisniveau und meint damit das Gegenteil der Inflation. In einer deflationären Phase sind Besitzer von Geld bevorzugt, weil der Wert des Geldes steigt. Besitzer von Sachanlagen wie Immobilien sind benachteiligt, da nun durch den steigendes Wert des Geldes ihr Besitz verhältnismäßig weniger wert ist.

Auch Schuldiger eines Kredits sind negativ betroffen, da sie zwar immer noch den gleichen monetären Betrag zurück zahlen müssen, dieser aber bedeutend schwerer zu finanzieren ist. In der Folge kommt es vermehrt zu Insolvenzen, da die Schuldner nicht mehr in der Lage sind die Kredite zu bedienen. Dies zieht meist eine Kettenreaktion nach sich.

In der Deflation steigt zunächst die Kaufkraft der Konsumenten, was der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung erst einmal zugutekommt. Hat sich eine Volkswirtschaft aber erst einmal in einer deflationären Phase gefangen, kommt sie nicht mehr so schnell heraus. Ein Teufelskreislauf setzt ein, der zu immer geringeren Löhnen und Preisen führt.

Ursachen

Ursachen für eine Deflation liegen in der Konsumzurückhaltung und geringeren Investitionen. Eine Reduktion der öffentlichen Ausgaben kann ebenfalls deflationäre Auswirkungen haben. Durch diese Faktoren sinken die Löhne und dadurch weiter die Kaufkraft.

Gegenmaßnahmen

Früher dachte man die freie Marktwirtschaft könne durch ihre Selbstheilungskräfte eine Deflation von alleine überwinden. Die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre hat aber gezeigt, dass dies nur durch eine Erhöhung der Geldmenge und Investitionsprogrammen der Regierungen gelang. Zusätzlich kann die Regierung gezielt bestimmte Produkte aufkaufen um den Preisverfall zu stoppen. Dies tat zum Beispiel die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, indem sie im März 2009 insgesamt 5.000 Tonnen Butter aufkaufte um die Landwirte zu unterstützen und den Preis zu stabilisieren.

Dauerauftrag

Der Dauerauftrag ist eine sehr nützliche Sache, wenn man regelmäßig Überweisungen mit dem gleichen Betrag tätigen möchte. Man richtet einmal den Dauerauftrag ein und muss sich danach um nichts mehr kümmern. Im Gegenteil zur Einzugsermächtigung ist man hier selbst aktiv und kann das Geld auch nach der Überweisung noch zurück holen. Bei der Einzugsermächtigung ist das nur in Einzelfällen möglich.

Eingesetzt wird der Dauerauftrag, wenn zum Beispiel jeden Monat der gleiche Betrag fällig wird. Man könnte zum Beispiel für die Einzahlungen in seinen Bausparvertrag einen solchen Auftrag nutzen. Zur Einrichtung eines solchen Dauerauftrags, muss einmal der Auftrag an die Bank erteilt werden. Danach ist der Dauerauftrag solange gültig, bis er vom Kontoinhaber wiederrufen wird. Deshalb sollte man seine laufenden Daueraufträge regelmäßig überprüfen und anstehende Änderungen sofort durchführen. (zum Beispiel wenn sich die Miete ändert)

Daueraufträge lassen sich bei fast allen Banken inzwischen auch bequem per Online Banking verwalten. Wie bei einer Überweisung ist auch bei der Einrichtung des Dauerauftrags eine TAN-Nummer notwendig. Damit der Dauerauftrag auch ausgeführt wird, ist natürlich eine ausreichende Deckung des Kontos notwendig. Sollte dies nicht der Fall sein, kommt es zu einer Rückbuchung durch die Bank. Das verursacht zusätzliche Kosten, die sich vermeiden lassen.

Daueraufträge werden periodisch durchgeführt, das bedeutet zum Beispiel monatlich, 2-monatlich, quartalsweiße, halb-jährlich oder jährlich. Es muss sich immer um denselben Betrag handeln, ist dies nicht der Fall so muss statt dem Dauerauftrag eine manuelle Überweisung erteilt werden.

Daueraufträge werden häufig für Miete, Steuern (z.B. Einkommensteuervorauszahlungen), Versicherungen oder die Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen verwendet.

CashPool

CashPool ist ein Zusammenschluss deutscher Banken, mit dem Ziel den Kunden kostenlose Bargeldabhebungen anzubieten – ähnlich wie bei der Cash Group. Zu diesem Zweck unterhält Cashpool ein Netz von derzeit 2.500 Geldautomaten in ganz Deutschland.

Aktuelle Mitglieder von Cashpool sind unter anderem:

  • SEB Bank
  • Targobank (ehemals Citibank)
  • Sparda-Bank
  • Suedwest Bank
  • und weitere kleinere Bankinstitute

Genau wie die Cash Group auch wurde CashPool gegründet um auf die Anhebung der Gebühren für Geldautomaten im Sparkassen-Netz zu reagieren. Für fremde Kunden verlangt die Sparkasse nämlich recht hohe Gebühren um Kunden an sich zu binden. Denn die Sparkassen haben mit über 25.000 Geldautomaten in ganz Deutschland das umfangreichste Versorgungsnetz. Davon sollen aber in erster Linie die eigenen Kunden profierten, die kostenlose Abhebungen vornehmen können. Kunden von anderen Instituten zahlen pro Abhebung ein sogenannte Abhebungsgebühr.

Ab Januar 2011 haben sich alle privaten Banken geeinigt, für Abhebungen durch Geldkunden eine Gebühr von höchstens 1,95 Euro zu verlangen. Sparkassen und Genossenschaftsbanken wollen daran nicht teilnehmen und weitaus höhere Gebühren verlangen.

Auch wenn der Cashpool als Alternative zum Sparkassen-Netz gedacht war, so ist der Automatenpool mit nur 2.500 Geldautomaten ein Zehntel so groß wie der der Sparkassen. In den größeren Städten wird man in der Regel ausreichend Geldautomaten finden, aber gerade in ländlichen Regionen, muss man die Automaten der Volksbanken und Sparkassen in Anspruch nehmen. Denn gerade im ländlichen Raum sind diese sehr zahlreiche vertreten, was den Vorteil ausmacht.

Das die Kontoabhebung am Geldautomaten kostenlos ist, erkennt man übrigens am rot-blauen Cashpool-Logo. Dieses Zeichen ist an jedem Automaten, der zum Verbund gehört, angebracht.

Cash Group

Die Cash Group ist eine Vereinigung verschiedener deutscher Privat- und Direktbanken mit dem Ziel den Kunden kostenlose Bargeldabhebungen an allen Geldautomaten der Gruppe zu bieten.

Zur Cash Group gehören derzeit unter anderem die folgenden Banken:

Insgesamt stehen den Kunden dieser Banken 9.000 Geldautomaten zur Verfügung an denen kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Dazu gehören inzwischen auch 1.300 Shell-Tankstellen. Die Gründung der Cash Group war eine Antwort auf die immer weiter steigenden Entgelte für die Nutzung des Automatennetzes der Sparkassen.

Die meisten Geldautomaten in Deutschland gehören immer noch zu den Sparkassen, die derzeit rund 25.000 Geldautomaten betreiben. Daneben haben noch die Volks- und Raiffeisenbanken mit rund 18.000 Automaten ein recht dichtes Versorgungsnetz.

Besondere Vorteile haben Kunden im Ausland, dort ist es zum Beispiel möglich die Geldautomaten von Partnerinstituten gratis zu nutzen. Für Österreich wäre dies die Bank Austria und in Italien UniCredit Italia. So kommt man auch im Urlaub kostenlos an Bargeld und braucht sich nicht über lästige Abhebungsgebühren ärgern.

Auch Kunden anderer Kreditinstitute können die Geldautomaten der Cash Group in Anspruch nehmen. Sie bezahlen pro Auszahlung höchstens 1,95 Euro, darauf haben sich die Mitglieder verpflichtet. Will man als Kunde einer der Mitgliedsbanken allerdings bei der Sparkasse Geld abheben, so ist mit wesentlich höheren Kosten zu rechnen.

Eine Maßnahme der Sparkassen um ihre Kunden an sich zu binden und anderen Banken das Leben nicht zu leicht zu machen. Durch die Gewinnung von Shell als strategischen Partner hat es die Cash Group aber geschafft ihren Kunden dort kostenlos Bargeld anzubieten, wo andere bezahlen müssen. Es ist eben recht praktisch während dem Tanken sein Portmonee mit frischem Bargeld zu füllen.

Zusätzlich bieten auch viele Banken mit Kreditkarten den Geldautomatenservice der Cash Group an – in unserem Kreditkarten Vergleich finden Sie hierzu weitere Angaben, welches Karte dies anbietet.

Bankleitzahl

Alle deutschen Finanzdienstleister, die im Zahlungsverkehr tätig sind werden über die Bankleitzahl – kurz Blz gekennzeichnet. Über die Bankleitzahl ist also die Möglichkeit gegeben ein Kreditinstitut eindeutig zu identifizieren. Diese Möglichkeit wird zum Beispiel genutzt um Fehler bei einer Überweisung zu verhindern. Eingeführt wurde die Bankleitzahl im Jahre 1970. In den meisten Fällen ist sie identisch mit der Kontonummer des Kreditinstituts bei der Deutschen Bundesbank.

Aufbau der Bankleitzahl

Die erste Stelle der Bankleitzahl steht für das Gebiet in dem die Bank tätig ist. Die Ziffer 6 steht zum Bespiel für Baden-Württemberg und die 7 für Bayern. Die nächsten beiden Stellen enthalten den Bankenbezirk und die Ortsnummer. Die vierte Ziffer wird nach der Bankengruppe zugeordnet: Sparkassen und Landesbanken haben zum Beispiel die 5. Die Institut-spezifischen Stellen 5-8 können von den Banken in Zusammenarbeit mit der Bundesbank selbst fest gelegt werden. Bankleitzahlen werden quartalsweiße aktualisiert. Im Internet und bei vielen Online-Banking-Anwendungen lässt sich die Richtigkeit der Bankleitzahl überprüfen. Damit lassen sich falsche Überweisungen und Tippfehler verhindern und umständliche Rückbuchungen vermeiden.

Üblicherweise wird die Bankleitzahl in folgendem Format geschrieben: XXX XXX XX

(3er Block – Leerzeichen – 3er Block – Leerzeichen – 2er Block)

Bankleitzahlen in der DDR

In der DDR war es üblich, dass die Kontonummer bereits die Bankleitzahl enthielt. Mit der Wiedervereinigung wurden die Bankleitzahlen nach dem bundesdeutschen System erstellt und seitdem so verwendet.

Bankleitzahlen im internationalen Zahlungsverkehr

Im Zuge der Globalisierung wird im internationalen Zahlungsverkehr die sogenannte IBAN (International Bank Account Number) verwendet. Diese enthält neben einer Länderkennung (DE für Deutschland) und einer Prüfziffer, die Bankleitzahl und Kontonummer.

BaFin

Die Bundesanstalt für FinanzdienstleistungsaufsichtBaFin und hat die Aufgabe das Finanzwesen in Deutschland zu beaufsichtigen und zu kontrollieren. Die Behörde wurde am 1. Mai 2002 gegründet und ist seitdem eine rechtsfähige Bundesanstalt mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Die Bafin untersteht der Kontrolle des Bundesamts für Finanzen.

Gegründet wurde die Bafin um den Auswirkungen der Globalisierung gerecht zu werden. In den letzen Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass die Verflechtung des nationalen und internationalen Finanzmarktes immer weiter zunehmen.

Die Risiken die dabei entstehen, soll die Bafin einschätzen und senken. Daneben hat die Bafin die Aufgabe den deutschen Finanzmarktplatz international attraktiv zu machen und andere Länder bei dem Aufbau einer ähnlichen Behörde zu unterstützen.

Die Bafin beaufsichtigt mit ihren 1.700 Mitarbeitern derzeit über 2.100 Kreditinstitute, 700 Finanzdienstleistungsinstitute und 630 Versicherungen. Durch die Finanzierung über Umlagen ist die Bafin vollkommen unabhängig vom Bundeshaushalt. Das soll das Vertrauen der Anleger in die Solidität und Lauterkeit dieser Unternehmen als notwendige Rahmenbedingung für einen funktionsfähigen Finanzmarkt stärken„.

Im Bereich der Bankenaufsicht ist die Bafin zum Beispiel bei der Prüfung von Neugründungen tätig. Erst wenn eine neue Bank Mindestkapital, einen zuverlässigen Geschäftsführer und einen tragfähigen Businessplan vorweißen kann, wird die notwendige Genehmigung der Bafin erteilt.

In ihrem noch jungen Leben, hat die Bafin bereits einige Skandale hinter sich. 2006 zum Beispiel wurde ein Leitender Regierungsdirektor verurteilt, weil er 4 Millionen Euro veruntreut hatte. In dem Urteil wurde das mangelhafte Kontrollsystem der Bafin kritisiert. Desweiteren gelangte im Jahr 2009 eine interne Liste an die Öffentlichkeit, durch die das Volumen von Krediten undWertpapieren in „problembehaften Geschäftsfeldern“ bei allen deutschen Banken öffentlich wurde.

Anlagekonto

Als sogenanntes Anlagekonto werden Konten bezeichnet, die nicht für den „normalen“ Zahlungsverkehr verwendet werden können – nur für Anlagen und entstehende Zinsen ist das Konto freigeschaltet.

Bspw. sind beim Anlagekonto keine Überweisungen oder Abbuchungen von anderen als dem Referenzkonto – und auch Geldeinzüge per Einzugsermächtigung sind nicht möglich. Des Weiteren können oft keine Barabhebungen (Geldautomat) möglich, da oft nicht einmal Kunden oder EC-Karten für diese Konten existieren und auch nicht vorgesehen sind.

Dies dient einerseits dem Schutz des Kontos – da meist Sparkonten – so auch das Sparbuch, Festgeldkonto, Tagesgeldkonten oder Terminkonten als Anlagekonto geführt werden.

Kurz und Knapp dient das Anlagekonto – wie der Name schon sagt zur Anlage von Geld – mit erhöhter Sicherheit – und nicht als Girokonto zur Zahlung von Rechnungen.

Abgeltungssteuer

Als Abgeltungssteuer wird die seit dem 1. Januar 2009 in Deutschland eingeführte Quellensteuer auf Kapitalerträge bezeichnet.

Seit dieser Gesetzesänderungen unterliegen erstmals Erwerbseinkommen und Kapitaleinkünfte einem unterschiedlichen Steuersatz. Der Abgeltungssteuersatz beträgt derzeit pauschal 25 %, zusätzlich wird noch der Solidarzuschlag von 5,5% der Abgeltungssteuer und gegebenenfalls eine Kirchensteuer von 8 % oder 9% der Abgeltungssteuer fällig. Die so versteuerten Einkünfte aus Kapitalanlagen, müssen nicht mehr in der alljährlichen Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Kurz – bei Kapitalerträgen werden fällig:

Allerdings können die erzielten Kapitaleinkünfte auch nicht mehr durch die Werbungskosten/Werbekostenpauschale klein gerechnet werden. Der Sparer-Pauschbetrag stellt Ledigen derzeit einen Freibetrag von 801 Euro und Verheirateten einen Freibetrag von zusammen 1.602 Euro zur Verfügung. Dieser Pauschalbetrag wird von den tatsächlich erzielten Kapitaleinkünften abgezogen. Auf die verbleibenden Kapitalerträge wird die Abgeltungssteuer fällig. Um den Sparer-Pauschbetrag in Anspruch zu nehmen, muss bei der jeweiligen Bank ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Der verfügbare Freibetrag lässt sich auch auf mehrere Geldinstitute aufteilen.

Finanziell vorteilhaft ist die seit 2009 geltende Gesetzesänderung für Personen, deren persönlicher Steuersatz über 25% liegt. Denn die erzielten Kapitalerträge werden nicht mehr mit dem individuellen Steuersatz belastet, sondern pauschal mit 25% versteuert. Damit werden Einkommen aus Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen steuerlich entlastet. Auch wenn vor allem Personen mit einem hohen Steuersatz und damit hohen Einkommen von der Abgeltungssteuer profitieren, so haben Geringverdiener keinerlei Nachteile. Für sie gilt die sogenannte Günstigerprüfung. Das bedeutet Sparer mit einem geringen Einkommen haben ein Wahlrecht und können sich nach den bisherigen Regel besteuern lassen.

Kapitalerträge die im Ausland erzielt werden, unterliegen im Grundsatz ebenfalls der Abgeltungssteuer. Durch Doppelbesteuerungsabkommen mit vielen Ländern, ist es möglich bereits im Ausland bezahlte Steuern anrechnen zu lassen. Generell ist der Anleger aber selbst in der Verantwortung, die im Ausland erzielte Kapitalerträge beim heimischen Finanzamt anzumelden.

Kostenlose Girokonten mit Startguthaben im Vergleich

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen die derzeit besten Girokonto Angebote für Sie zusammenfassen und natürlich näher erläutern – zusätzlich finden Sie am Ende der Seite noch unseren umfangreichen Girokonto Rechner mit allen Details des beliebtesten Girokonten.

Hier die besten Angebote zusammengefasst:

  1. ING-DiBa Girokonto + 50€ Startguthaben
  2. Commerzbank Girokonto + 50€ Startguthaben + 1,00% Tagesgeld Zinsen
  3. Comdirect Girokonto + 50€ – 100€ Startguthaben + 1,75% Tagesgeld Zinsen

Derzeit bieten 3 Girokonten ihren Neukunden bis zu 100€ Startguthaben an. Dieses erhalten Sie je nach Kontoabschluss kostenfrei dazu – natürlich nicht ohne Nebenbedingungen.

Hier die 3 Startguthaben Girokonto Angebote im Vergleich.

ING-DiBa Girokonto – 50€ Startguthaben

  • kostenlose Kontoführung50 Euro Startguthaben beim Girokonto
  • kostenlos Bargeld im Inland und €uroweit
  • kostenlose ec-/Maestro-Karte und VISA Direkt-Card
  • 50 Euro Gutschrift bis 30.06.2011
  • besonders günstiger Dispokredit (9,00%)
  • direkt zur Bank

Bedingung für die 50€ Gutschrift – Girokonto muss binnen 12 Wochen nach Eröffnung als Gehaltskonto genutzt werden und regelmäßige monatliche Zahlungseingänge ab 1.000€ (Gehalt, Rente oder Überweisung) vorweisen.

Commerzbank Girokonto + 50€ Startguthaben + 1,00% Tagesgeld Zinsen

  • kostenlose Kontoführung – ab 1.200€ Geldeingang / MonatCommerzbank Girokonto mit 50 Euro Startguthaben und 2% Tagesgeldzinsen
  • kostenlose ec-/Maestro-Karte
  • kostenlose Bargeldabhebung an über 9.000 Geldautomaten der Cash Group
  • kostenloses Tagesgeldkonto mit 1,00% Zinsen p. a. dazu
  • 1,00% Zinsen ab 5.000€, darunter 0,50%
  • direkt zur Bank

Comdirect Girokonto – 50€ – 100€ Startguthaben + 1,75% Tagesgeld Zins

  • 50€, wenn Sie uns mögen. 100€, wenn nicht.50 bis 100€ Startguthaben beim Comdirect Girokonto
  • kostenlose Kontoführung – ohne Mindestgeldeingang
  • kostenlose ec-/Maestro- und Visa-Karte
  • kostenlos weltweit Bargeld abheben
    • im Ausland mit der Visa-Karte an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen
    • im Inland mit der ec-/Maestro-Karte an bundesweit rund 9.000 Geldautomaten der Cash Group
  • kostenloses Tagesgeld PLUS-Konto mit 1,75% Zinsen p. a. dazu
  • Girokonto Servicevorteile im Überblick
  • Banking App für iPhone und iPad
  • direkt zur Bank

Bedingung für die 50-100€ GutschriftFühren Sie einfach in den ersten 3 Monaten nach Kontoeröffnung mindestens 5 Transaktionen je über 25 Euro oder mehr durch – und wir schreiben Ihrem neuen comdirect Girokonto im 4. Monat unser Dankeschön in Höhe von 50 Euro gut. Kündigen Sie dafür Ihr comdirect Girokonto frühestens 12, spätestens 15 Monate nach Eröffnung und nennen Sie uns die Gründe für Ihre Unzufriedenheit. Die 50 Euro werden Ihrem comdirect Girokonto noch vor Schließung gutgeschrieben.

Zahlungseingang/Monat:
Euro
EC-Karte:
  
Kreditkarte:
  
Durchschnittliches Guthaben:
Euro
an
Durchschnittliches Minus:
Euro
an
Tagen
Zahlungseingang: 1200 € / Guthaben: 1000 € an 30 Tagen
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
N26
Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
Openbank
Girokonto Open
0,00 €
Kosten pro Jahr
comdirect
comdirect Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
DKB
DKB-Cash
0,00 €
Kosten pro Jahr
DKB
DKB-Cash
0,00 €
Kosten pro Jahr
ING
Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
HypoVereinsbank
HVB PlusKonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
o2 Banking
o2 Banking
0,00 €
Kosten pro Jahr
Commerzbank
Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
1822direkt
Girokonto Klassik
0,00 €
Kosten pro Jahr
1822MOBILE
Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
Consorsbank
Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
Audi Bank
Audi Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
BBBank
BBBank-Girokonto
0,00 €
Kosten pro Jahr
netbank
Girokonto
12,00 €
Kosten pro Jahr
Postbank
Giro direkt
22,80 €
Kosten pro Jahr
Postbank
Fohlen-Konto
46,80 €
Kosten pro Jahr
N26
N26 Smart
58,00 €
Kosten pro Jahr
Postbank
Giro plus
58,80 €
Kosten pro Jahr
Fidor Bank
Fidor Smart Girokonto
84,00 €
Kosten pro Jahr
Bunq
bunq Premium
95,88 €
Kosten pro Jahr
PayCenter
JCB Girokonto
107,88 €
Kosten pro Jahr
1822direkt
Girokonto Premium
118,80 €
Kosten pro Jahr
N26
You Girokonto
118,80 €
Kosten pro Jahr
HypoVereinsbank
FCB PlusKonto
123,80 €
Kosten pro Jahr
Postbank
Giro extra plus
130,80 €
Kosten pro Jahr
Bunq
bunq Premium SuperGreen
203,88 €
Kosten pro Jahr
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 23.01.2021. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2021 financeAds.net

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