Geldmarktkonto

Der Geldmarkt ist der Interbankenmarkt, auf dem sich die großen Banken mit kurzfristigen Geldern versorgen. Privatanleger können nicht direkt am Geldmarkt investieren, sondern müssen den Umweg über einen Geldmarktfonds oder ein Geldmarktkonto nehmen.

Ein solches Geldmarktkonto ist zum Beispiel das Tagesgeldkonto auf dem der Privatanleger sein Geld einzahlen kann und dann regelmäßig Zinsen dafür bekommt. Die Banken legen dieses Geld der Privatanleger dann am Interbankenmarkt an und passen regelmäßig die ausbezahlten Tagesgeldzinsen an den Zinssatz auf dem Interbankenmarkt an.

Für den Privatanleger lohnt sich die ganze Sache, da er sein Geld zu attraktiven Zinssätzen anlegt und trotzdem täglich darüber verfügen kann. Das Geld ist nicht wie bei einer Festgeldanlage für mehrere Jahre gebunden. Die Zinsen werden entweder jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich auf dem Konto gut geschrieben.

Da sich die Zinssätze auf den Geldmarktkonten teilweiße erheblich unterscheiden, ist es in jedem Fall ratsam vor der Kontoeröffnung einen Tagesgeldvergleich durchzuführen um den Anbieter mit dem besten Zinsangebot zu finden. Zusätzlich gibt es bei vielen Banken Sonderaktionen, wie zum Beispiel einen Bonus für die Eröffnung eines neuen Geldmarktkontos.

Vor der langfristigen Festgeldanlage sollte man die aktuelle Entwicklung der Zinssätze verfolgen. Sonst bindet man möglicherweise sein Geld über mehrere Jahre zu einem schlechten Zinssatz. Hier kann es zum Beispiel vorteilhaft sein, das Vermögen auf dem Tagesgeldkonto zu parken und erst bei einem besseren Zinssatz eine Festgeldanlage abzuschließen.

Ein Geldmarktkonto bietet dem Privatanleger jedenfalls die Möglichkeit indirekt am Geldmarkt beteiligt zu sein. Ob man sich für das Festgeld oder das Tagesgeld entscheidet, hängt vom Anlagehorizont ab.

Geldmarktkonto was last modified: Februar 12th, 2011 by Tagesgeld News

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