NEU: 50.000€ Einlagensicherung beim Tagesgeld und Festgeld in der EU

50.000€ Einlagensicherung beim Tagesgeld und Festgeld in EuropeAb dem 01.07.09 können sich alle Anleger beim Tagesgeldkonto, Festgeld und anderen Finanzprodukten über eine neue Mindest Einlagensicherung von 50.000€ in der gesamten EU freuen.

Nach einem Beschluss der EU-Finanzminister aus dem Jahr 2008 und als Reaktion auf die Finanzkrise wurde die gesetzliche Einlagensicherung in allen EU-Staaten ab dem 01.07.09 (nach dem Gesetzt eigentlich schon ab dem 30.06.09) auf 50.000€ erhöht. Zusätzlich fällt auch die Verlustbeteiligung in Höhe von 10% der Einlagen weg – bis zum genannten Betrag sind die Einlagen somit zu 100% gesetztlich abgesichert.

Zu Juli sollten eigentlich alle EU-Länder das Gesetzt umgesetzt haben, doch noch nicht von allen ist dies bekannt. Zumindest Deutschland (50.000€), Großbritannien (50.000 GBP) und Schweden (500.000 SEK) haben die Einlagensicherung heraufgesetzt. Daneben hat die Niederlande die Einlagen schon vor einiger Zeit (wir berichteten: 100.000€ niederländische Einlagensicherung) auf 100.000€ erhöht und plant diese Einlagensicherung auch nach 2010 beizubehalten.

Gerade für Privatanleger ist dies ein gutes Zeichen – das seine Einlagen weiter sicherer werden um sich vor Pleiten ala Kaupthing Edge zu schützen.

Und obendrein steigt so wiederrum auch die Sicherheit in Deutschland, wo wir bisher eine gesetztliche Einlagensicherung von „nur“ 20.000€ hatten – aber die meisten Banken waren und sind immer noch dem Deutschen Einlagensicherungsfond mit mehreren Millionen Absicherung angeschlossen. Ich denke so muss man sich in DE keine Sorgen um seine Einlagen machen…

NEU: 50.000€ Einlagensicherung beim Tagesgeld und Festgeld in der EU was last modified: Juli 5th, 2009 by Tagesgeld News

  1. Das Geld wird doch bei einer Bank angelegt sein und nicht in einem Internetforum. Im übrigen ist jede Sicherheit nur so viel wert wie der Sicherheitsgeber. Zu 100% sicher ist immer nur der Betrag von 0. Die Unsicherheit und der Realkapitalverlust durch Steuer und Inflation sind ebenfalls langfristig nicht sicher voraussehbar. Man darf allerdings annehmen, dass im allgemeinen Inflation, also der Verfall des (Real-)Kapitals auf der Bank vorherrschen wird. Inwieweit die Inflation durch die Erträge nach Steuern aufgefangen wird, ist ebenfalls nicht vorab klärbar. Habe gelesen, dass die Einlagensicherung in der EU ab 2011 sogar mit 100TEuro angedacht ist, aber das wissen wir erst 2011. Die Einlagensicherung der EU wird allgemein als ausreichende Sicherheit angesehen, ist aber auch nicht atombombenfest. Nennen wir sie 99% sicher. (-:

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