BIGBANK senkt Zinsen beim Festgeld

BIGBANK Festgeld an sinkenErstmals seit ihrer Aufnahme in unseren Festgeld Vergleich am 05. Januar 2010 senkt die BIGBANK ab morgen, Montag den 02.08.2010 die Festgeld Zinsen.

Aktuell liegen die Spitzenzinsen noch im Bereich von bis zu 4,70% – diese sinken ab morgen auf maximal 4,30% ab – im Schnitt fallen die Zinsen in allen Anlagezeiträumen um fast 30 Basispunkte – nur bei 24-35 Monaten mit Zinszahlung bei Fälligkeit des Sparbetrages bleiben die Zinsen gleich.

Wie derzeit üblich fallen die höchsten Zinssenkungen auf die kurzen Anlagezeiträume von 6 Monaten (bis 50 Basispunkte) bis zu 2 Jahren (bis 30 Basispunkte). Höhere Anlagezeiträume bieten weiterhin sehr gute Festgeldzinsen.

Hier die ab dem 02.08. gültigen Zinsen in der Übersicht – aufgeteilt nach jährlicher Zinszahlung und Zinszahlung bei Fälligkeit des Sparbetrages (in Klammern die alten Zinsen zum Vergleich):

Jährliche Zinszahlungen

< 10.000 EUR 10.001 bis 30.000 EUR > 30.001 EUR
2 Jahre 2,80% (3,10%) 2,90% (3,20%) 3,00% (3,30%)
3 Jahre 3,40% (3,80%) 3,50% (3,90%) 3,60% (4,00%)
4 Jahre 3,70% (3,90%) 3,80% (4,00%) 3,90% (4,10%)
5 Jahre 3,90% (4,00%) 4,00% (4,10%) 4,10% (4,20%)

Zinszahlung bei Fälligkeit des Sparbetrages

< 10.000 EUR 10.001 bis 30.000 EUR > 30.001 EUR
6-11 Monate 2,00% (2,50%) 2,10% (2,50%) 2,20% (2,60%)
12-23 Monate 2,50% (2,70%) 2,60% (2,80%) 2,70% (2,90%)
24-35 Monate 3,00% 3,10% 3,20%
36-47 Monate 3,70% (4,00%) 3,80% (4,10%) 3,90% (4,20%)
48-60 Monate 4,10% (4,30%) 4,20% (4,50%) 4,30% (4,70%)

Eine komplette Zinsübersicht zu den jeweils aktuellen Konditionen erhalten Sie auch unserer Infoseite zum BIGBANK Festgeld oder auch in unserem Festgeld Zins Vergleich.

BIGBANK senkt Zinsen beim Festgeld was last modified: August 1st, 2010 by Tagesgeld News

  1. Staatliche Absicherung bedeutet (wie auch in Deutschland) dass der Staat bzw. eines von ihm geschaffenes Organ (in DE ist die die EdB) die Anlagen der Anleger bis zu einer Höhe von mind. 100.000€ zu 100% absichern muss und im Ernstfall innerhalb von 4 Wochen den Kunden erstatten muss.

    Zuletzt war dies in Deutschland bei der Noa Bank der Fall – siehe: Noa Bank Entschädigung angelaufen – und da wurden die Gelder innerhalb weniger Wochen zurückgezahlt.

    In Estland sichert der Tagatisfond: http://www.tf.ee/eng/ die Einlagen der Kunden ab.

  2. was heisst bei der bigbank die staatliche absicherung ? haftet der staat wirklich ,gigt es dort auch einen zusammenschluß, auch für deutsche als ausländer

  3. Klar – dem stimme ich zu – im Zweifel wird es dann natürlich schwieriger seine Ansprüche geltend zu machen – in Deutschland klappt das ja sehr gut (siehe NOA Bank – http://www.tagesgeld-news.de/tagesgeld/noa-banken-kunden-entschaedigung-angelaufen-59272/ ) – aber unmöglich ist es nicht.

    Bis zu 50.000€ sind ja per EU-Richtlinie erst einmal abgesichert – und da gibt es (hoffentlich) ähnliche Vorgehensweisen der Geltendmachung wie in Deutschland. Darüber würde ich derzeit nichts anlegen.

  4. Das sehe ich exakt genauso. Beim Geldeinsammeln sprechen natürlich alle gern Englisch oder sogar Deutsch. Beim Geltendmachen von Ansprüchen muss man dann die Landessprache beherrschen, zumal man dann ja nicht mehr mit der Bank zu tun hat, sondern mit einer Behörde. Danke, nein, ich möchte nicht.

  5. @TGN und Herr Brause

    Einige Fakten aus der Insolvenz der Weserbank (04.2008):

    Betroffene Kunden mußten relativ formlos angeben wieviel
    Geld dort angelegt worden ist und auf welches Konto die
    Forderung an die Weserbank ausbezahlt werden soll.
    (Meldung an die BAFIN)

    Rund 2 Monate nach der Pleite kam dann eine Überweisung
    (inclusive Zinsen). Der Betrag kam aus zwei verschiedenen
    Quellen: 90% der Summe waren gedeckt durch die gesetzliche
    Entschädigungseinrichtung und 10% übernahm der Einlagen-
    sicherungsfonds des BV dtsch. Banken.

    O.g. Prozedere würde bei der BigBank allerdings so garantiert
    nicht greifen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was es
    bedeuten würde, seine Ansprüche in Estland geltend zu machen.

    Ein Investment, vor allem im Festgeldbereich dort, käme für
    mich unter keine noch so günstigen Konditionen aus Sicherheits-
    gründen nicht in Frage.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eMail: