Kräftige Zinserhöhungen für Sparer

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Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht die Leitzinsen um 0,75 Prozent und setzt mit dieser Entscheidung einen historischen Meilenstein. Noch nie in der Geschichte der EZB stiegt der Leitzins so stark. Der Grund für diese historische Entscheidung – die aktuell extrem hohe Inflation im gesamten Euroraum. Das ist eine deutliche Kampfansage gegen die galoppierende Erhöhung des Preisniveaus. Die Notenbanker kündigen zudem weitere kräftige Zinserhöhungen an.

Historische Zinserhöhung

Die historische Zinserhöhung kann nicht alleine die Inflation im Euroraum stoppen. Also sollen die Anleger auch mit in den Kampf ziehen. Denn mit der Entscheidung der EZB über den Leitzins wird zugleich die Rückkehr von Sparzinsen vorbereitet. Bereits im Juli 2022 hatte die Europäische Zentralbank deutlich ihre Geldpolitik gestrafft und die Zinsen um 50 Babsispunkte angehoben. Das geschah zum ersten Mal seit elf Jahren. Nun, weniger Wochen später, hebt die EZB die Leitzinsen um 75 Basispunkte an, so stakt wie noch nie in ihrer 24-jährigen Geschichte.

Ergebnis: Der Leitzins in der Eurozone liegt aktuell bei 1,25 Prozent. Mit diesem Satz können sich die Banken bei der Notenbank refinanzieren.
Den Einlagensatz hob die EZB auf 0,75 Prozent an. Dies ist der Zins, zu dem Banken über Nacht Geld bei der Notenbank zur Sicherheit parken können. Viele Banken und Sparkassen orientieren sich an diesem Einlagensatz bei ihren Zinsen auf Tagesgeld- und Sparkonten.

Strafzinsen sind Geschichte

Strafzinsen auf das Tagesgeld und Festgeldzinsen knapp über der Null-Linie sind voraussichtlich für die kommenden Zeiten vorbei. Bereits im Juli hatte die EZB den negativen Einlagensatz von minus 0,5 Prozent gestrichen. Die Sparer können endlich aufatmen. Denn nach der heutigen Zinsanhebung rechnen die Banken mit einer Welle an Zinserhöhungen auch auf Tages- und Festgeld. Wie die Zinsen sich aktuell entwickeln, kann man auf dem Bewertungsportal BankingCheck zu jeder Zeit im Finanzrechner anschauen und vergleichen. Den besten Vergleich für Immobilienkredite finden Anleger, die sich einen Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, auf immobilienkredit.com.

Laut EZB wird diese historische Anhebung nicht die letzte sein. Ob die nächste auch mit dem Adjektiv „historisch“ zu beschreiben sein wird, steht noch in der Zukunft.

Tagesgeld-Vergleich März 2016

Tagesgeld-Vergleich März 2016Dem ein oder anderen Anleger wird der März 2016 als Schreckgespenst für Sparanlagen in Erinnerung bleiben. So gab die EZB vergangene Woche zum einen bekannt den Leitzins von 0,05% auf 0,00% zu senken sowie zum anderen Strafzinsen von Kreditinstituten für zu hohe Geldeinlagen zu verlangen.

Der Aufschrei war groß – so befürchtete der Privatkunde schnell, dass die Negativzinsen an ihn weitergegeben werden sollen. Vorerst soll dies aber nur bestimmte Kunden betreffen –  gewerbliche Kunden mit Einlagen in Millionenhöhe. Ob der verheerenden Effekt der Negativzinsen auch beim „normalen“ Sparer selbst ankommt, obliegt letztendlich den jeweiligen Instituten – es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen uns im Detail erwarten werden.

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Barclays passt Tagesgeldzins an den EZB-Leitzins an

Barclays LeitzinsPlusWie bereits absehbar passte Barclays heute die Konditionen des Tagesgeldkontos LeitzinsPlus an. Laut Produktbeschreibung ist dieses an den EZB-Leitzins gekoppelt und bietet einen Bonus von 0,25% auf den aktuellen Wert. Letzte Woche wurde dieser von 0,75% auf 0,50% angepasst und so nun heute auch entsprechendes Barclays-Produkt. Der neue Zinssatz des Barclays LeitzinsPlus Tagesgeldkontos liegt ab heute bei 0,75% jährlich.

Dieses Tagesgeldkonto wird kostenfrei geführt und die Einlage ist täglich in voller Summe verfügbar. Für den Erhalt einer Zinsvergütung wird kein Mindestanlagebetrag benötigt. Neukunden erhalten den Tagesgeld-Zinssatz ab Antragstellung für 12 Monate garantiert. „Barclays passt Tagesgeldzins an den EZB-Leitzins an“ weiterlesen