Tagesgeld-Angebote Februar 2017

Keine guten Zeiten für Sparer. Neben dem seit Monaten niedrigen Zinsniveau kommt jetzt noch die deutlich gestiegene Inflation in Deutschland dazu. Im Januar lag sie bei 1,90 Prozent und hat damit den höchsten Stand seit Februar 2013 erreicht. Das niedrige Zinsniveau hat u.a. dazu geführt, dass Anleger für Tagesgeldkonten im Durchschnitt nur 0,20 Prozent p.a. erhalten. Gerade deswegen lohnt sich ein Blick auf unsere aktuelle Ausgabe der Tagesgeld-Angebote.

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Inflationsrate in Deutschland sinkt auf 1,40%

Inflationsrate März 2013Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist die Inflationsrate nach 1,5% im Februar im Laufe des Monats März weiter abgefallen und beträgt nun 1,40%.

Nur noch 1,40% Inflation

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind demnach im März diesen Jahres gegenüber dem Vorjahr 2012 um 1,4% gestiegen. Die Teuerungsrate schwächte sich damit seit Jahresbeginn weiter ab. Eine niedrigere Inflationsrate gab es zuletzt im Dezember 2012 mit 1,3%. „Inflationsrate in Deutschland sinkt auf 1,40%“ weiterlesen

EZB senkt Leitzinsen auf 0,75% – historisches Tief

EZB senkt Leitzinsen Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen die Schuldenkrise und Konjunkturschwäche die Leitzinsen auf 0,75% gesenkt. Damit wird erstmals die bislang, zumindest in Deutschland, als Tabu geltende Grenze von einem Prozent unterschritten. Die Entscheidung fiel einstimmig, auch Bundesbankchef Jens Weidmann stimmte der Zinssenkung zu.

Die EZB schließt sich damit den Notenbanken von Großbritannien und China an, die kurz zuvor ebenfalls die Leitzinsen gesenkt hatten. EZB-Chef Mario Draghi begründete die Entscheidung mit der schwachen Konjunktur in vielen Euro-Ländern. Zudem sei die Inflation jüngst auf dem Rückmarsch und dürfte wohl bis 2013 unter die angepeilte Schwelle von 2 Prozent fallen.

Die heute angekündigte Leitzinssenkung auf 0,75% enstpricht einer Kürzung um 25 Basispunkte.

Für Tagesgeld- und Festgeldanleger sind dies keine guten Nachrichten: In den kommenden Wochen müssen wir wohl mit weiteren Zinssenkungen rechnen. Denn wenn sich die Banken günstiges Geld bei der EZB leihen können, ist der Anreiz zu hohen Zinsen für Kleinanleger geringer.

Umso wichtiger ist es die Angebote zu vergleichen um die besten Konditionen zu finden. Dazu bieten wir sowohl einen Tagesgeld-Vergleich als auch einen Festgeld-Vergleich an.

Tipp: Mit einem Festgeldkonto können Sie sich jetzt langfristig feste Zinssätze sichern. Auch Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie bieten zumindest kurzfristig planbare Zinseinnahmen.

HKB Bank stellt Tagesgeld und Festgeld ein

HKB BankÜberraschende News gibt es von der HKB Bank – mit sofortiger Wirkung wurde das Tagesgeld und Festgeld Angebot der Bank eingestellt.

Bereits mehrmals wurden die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeldkonto von der HKB Bank in der jüngeren Vergangenheit nach unten angepasst, nun folgt überraschenderweise die komplette Einstellung des Tagesgeld- und Festgeldkontos.

Die Bank begründet diesen Schritt mit der derzeitigen Markt- und Wettbewerbssituation und möchte sich nun vermehrt wieder dem Kerngeschäft – der Beratung und Vermittlungen von Krediten – widmen. Bestandskunden der HKB Bank erhalten im Moment 1,85% Zinsen aufs Tagesgeld und die Zinsgarantie für Neukunden der HKB Bank gilt noch bis Ablauf der versprochenen 6 Monate.

Unser Tip:

Informieren Sie sich in unserem Tagesgeld Vergleich über die derzeitigen Zinsen bei anderen Tagesgeld Anbietern – zurzeit liegt der Spitzenzinssatz im Tagesgeld Bereich bei hohen 2,65%, angeboten von der niederländischen MoneYou. Zudem gibt es mehrere Anbieter mit 2,60% Zinsen aufs Tagesgeld sowie mit Startguthabenbonus für Neukunden – also VERGLEICHEN lohnt sich!

Erneut Leitzinssenkung der EZB auf 1,00%

EZB senkt LeitzinsenWie erwartet hat die Europäische Zentralbank EZB heute die Leitzinsen im Euroraum erneut nach unten korrigiert – mit einer Absenkung um 25 Basispunkte auf 1,00% ist dies der niedrigste Wert seit 2010.

Die EZB begründete die Absenkung mit dem Ziel die Wirtschaft im Euroraum anzukurbeln und gleichzeitig eine mögliche Rezession zu bekämpfen.

Dies ist insoweit verwunderlich, dass nach aktuellen Angaben die Inflation nach 3% im Oktober auch im November auf diesem hohen Niveau verblieben ist. Sprich die letzte Zinssenkung hat weder die Inflation bekämpft noch die Wirtschaft engekurbelt – die Verbraucherpreise sind auf ihrem schon viel zu hohen Niveau geblieben.

Eigentlich hatte sich die EZB als Ziel gesetzt, die Leitzinsen möglichst unter 2% zu halten – scheinbar wird nun versucht die vielen Kredite mit billigen Zinsen zu stützen und durch hohe Inflation abzuwerten. Also eigentlich genau der entgegengesetzte Weg den die EZB selbst sich einmal verordnet hatte.

Bisher wirken sich die niedrigen Zinsen bei Privatkunden noch nicht aus – weder sind Kredite günstiger geworden, noch Tagesgeld oder Festgeldzinsen gefallen. Mitunter fällt es Banken aufgrund der vielen Bedingungen zusätzlich schwer, von der EZB günstige Kredite zu bekommen. Daher müssen viele Banken bei Privatkunden mit Top-Konditionen frohlocken um an Gelder zu kommen – dies freut die Sparer – und die Kreditnehmen müssen draufzahlen.

Fazit: Weiterhin ist vergleichen und wechseln angesagt – sei es beim Tagesgeld oder Festgeld. Gerade mit einem Festgeldkonto können Sie sich noch einmal gute Zinsen für 1 bis 10 Jahre Anlagedauer sichern. Nutzern Sie dafür einfach unseren Festgeldrechner – dort finden Sie alle Anlagezeiträume und Anbieter auf einen Blick.

EZB senkt überraschend die Leitzinsen

EZB senkt LeitzinsenSoeben hat die EZB überraschend bekanntgegeben, dass Sie die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 1,25% senkt. Zuletzt wurden die Leitzinsen im Euroraum im Juli 2011 erhöht – umso verwunderlicher ist die heutige Zinssenkung.

Kaum 1 Tag ist vergangen, dass der neue EZB-Präsident Mario Draghi sein Amt angetreten hat, schon gibt es die erste Hiobsbotschaft – trotz derzeit 3,00% Inflation im Euroraum fallen die Zinsen weiter und werden damit die Inflation weiter anheizen – so erwarten wir für die kommenden Monate aufgrund der Billig-Geld-Politik der EZB Inflationsraten zwischen 3 und 4%.

Begründet wurde die Senkung mit schwachen Wirtschaftsaussichten in der EU – in erster Linie helfen günstige Zinsen und hohe Inflationsraten aber den angeschlagenen Staaten, da diese an günstigere Kredite kommen. Ob das nicht zu kurzsichtig gedacht ist – günstige Kredite mit noch günstigeren Krediten finanzieren – so etwas kann auf Dauer nicht gut gehen.

Schade, damit wird leider wieder nicht an die Sparer und Privatanleger gedacht, denn diese müssen nun um Ihr Erspartes bangen. In den kommenden Monaten werden höchstwahrscheinlich einige Banken die Zinsen bei Sparprodukten wie Tagesgeld und Festgeldkonten senken oder zumindest auf dem aktuellen Niveau belassen.

Fazit: Jetzt sollte man nach Anlageprodukten mit Garantiezinsen Ausschau halten – Festgeldkonten oder Tagesgeld mit Zinsgarantie sind hier ab sofort gefragt. Unsere Vergleiche und Rechner helfen Ihnen hier gerne weiter.

Risikolos Geld anlegen

Geld anlegenPlanen Anleger ihr Geld risikolos anzulegen, so bieten sich ihnen verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. So kann man beispielsweise zwischen dem klassischen Sparbrief, einem Festgeldkonto oder eine Anlage in Bundesschatzbriefen wählen. Bei all diesen Anlagevarianten ist der Zinssatz während der gesamten Laufzeit garantiert. Allerdings ist auch das Geld die gesamte Zeit über fest gebunden.

Nur bei Bundesschatzbriefen kann der Anleger vorzeitig sein Geld zurückerhalten. Sie bieten damit eine flexiblere Anlagemöglichkeit als die Sparbriefe der Banken oder das Festgeldkonto einer Direktbank. Zum Vorteil des Anlegers konkurrieren die Banken noch mit weiteren Anlageprodukten mit dem Bund. Das gilt in erster Linie für das Festgeld. Im Schnitt erhält der Anleger mit einer Festgeldanlage bei einer Direktbank eine wesentlich höhere Rendite als mit einem Sparbuch oder mit Bundesschatzbriefen.

Die Festgeldanlagen der Banken bieten in der Regel sehr unterschiedliche Konditionen. Vergleichen sie daher immer genau bevor sie sich für eine Bank festlegen. Bei den derzeit geringen Zinsen ist es umso wichtiger, das eine oder andere attraktive Zins-Angebot zu finden. Denn eine zu lange Anlagedauer könnte sich schließlich für sie negativ auswirken, als – wie Anfang April 2011 geschehen – die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen wieder leicht erhöht hat. Berücksichtigen sie daher immer Prognosen zur zukünftigen Zinssituation.

Generell gilt: Alle genannten Geldanlagemöglichkeiten gehören zu den sehr sicheren Geldanlagen mit dem Nachteil das ihr Anlagebetrag für eine gewisse Zeit fest gebunden ist. Anleger kommen deshalb in der Regel vor dem Ende des Anlagezeitraums, auch im Notfall nicht an ihr Geld. Und wenn doch, müssen sie mit einem Strafzins rechnen. Die vorzeitig ausgezahlten Beträge werden dann taggenau über die Liegedauer zum Rückfallzins abgerechnet. Das bedeutet, die ursprüngliche Vereinbarung zur Verzinsung wird hinfällig. Statt des vorher festgelegten Zinssatzes erhält der Anleger eine deutlich geringere Vergütung. Wollen sie ganz auf Nummer sicher gehen gilt gerade bei Sparbriefen oder bei Festgeldkonten, dass dort nur so viel Geld angelegt werden sollte, wie eine staatliche oder private Einlagensicherung im Falle einer Bankinsolvenz absichert.

Für all diejenigen die eine volle Geldkontrolle in Form einer täglichen Verfügbarkeit wünschen, bieten sich Tagesgeldkonten an. Gerade diese Form der Geldanlage ist derzeit voll im Trend. Wie eine Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) zeigte, planten 62 Prozent der Bundesbürger im Jahre 2010 Geld anzulegen – jeder Dritte davon wollte sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden. Das unterstreicht die hohe Akzeptanz dieser Anlageform.

Somit lässt sich abschließen sagen: Bei den kurzfristigen Geldanlagen heißen die Gewinner eindeutig Tagesgeld und Festgeld. Jedoch hat in den Zeiten der Krise der vergangen drei Jahre auch das gute alte Sparbuch eine Renaissance erleben dürfen. So bieten Banken wieder vermehrt Sparbücher mit attraktiven Zinsen an. Doch sollte man darauf achten, dass ein Sparbuch in der Regel eine Kündigungszeit von 3 Monaten vorsieht. Vorher kommt man nur gegen Zahlung von Strafzinsen an seine Geldanlage.

Aber es gibt noch eine weitere Form der Geldanlage, die mit Abstand die älteste Form der Wertanlage darstellt. Neben den genannten Sparmöglichkeiten haben Anleger auch die Alternative über Fondsvermittlung24.de in lukrative Werte wie in Edelmetalle zu investieren. Schon seit jeher haben sich der Besitz von physischem Gold und Silber in Zeiten der Krise als „echter“ Wertspeicher bewährt. Für all die Anleger die sich gegen die Garantien der Banken und Staaten kritische Hinterfragen und ihr Angespartes absichern wollen ohne von den Folgen einer drohenden Inflation zu stark betroffen zu sein, bietet sich eine Anlage in einen Goldsparplan an.

Finanzprodukte Bewerten bei BankingCheck.de

BankingCheck - Finanzen bewerten und vergleichen.Ab sofort ist im Finanzbereich das neue Portal BankingCheck.de online – und damit eines der ersten großen Bewertungsportal für Ihre Finanzprodukte, Konten und Karten.

Sinn und Zweck soll es sein, dass Sie Konten, Kredite, Depots und Karten bewerten und vergleichen können. Anhand der Bewertungen ergeben sich so bessere Kunden Rankings als bei einfachen Vergleichen.

Derzeit können schon mehr als 80 Banken mit über 200 Produkten aus den folgenden Bereichen verglichen und natürlich von den Lesern bewertet und kommentiert werden:

  • Tagesgeld (30)
  • Festgeld (25)
  • Girokonto (25)
  • Kreditkarte (60)
  • Depot (20)
  • Ratenkredit (35)
  • Autokredit (30)

Die Bewertung findet dabei anhand objektiver Kriterien statt – beim Tagesgeld sind dies bspw. der Zinssatz, die Zinsgutschrift, Sicherheit, Service, Beantragung und ob das Konto weiterempfohlen werden kann.

Natürlich gibt es für jedes Konto eine Konditionsübersicht sowie eine hilfreiche Alert Newsletter Funktion, sprich wenn sich heute bei einem Konto die Zinsen ändern, werden Sie umgehend darüber informiert falls sich Konditionen ändern – so kann man bspw. beim Tagesgeld schneller auf Zinsänderungen reagieren oder auch die Übersicht über die Girokonto Dispozinsen behalten. Diese Funktion kann individuell pro Konto eingerichtet werden – also ideal für Tagesgeld Hopper.

Von der Informationen her gibt es zusätzlich noch einen großen Finanz Ratgeber zu verschiedenen Finanzthemen, ein großes Lexikon mit den wichtigsten Begriffen von Abgeltungssteuer bis Zinsgutschrift. Und die aktuellen News von Zinserhöhung bis zu Sonderangeboten gibt es natürlich auch.

Man darf gespannt sein, wie sich das Konzept entwickelt – aber auf jeden Fall eine gute Idee.

EZB erhöht Leitzinsen auf 1,25%

EZB erhöht die LeitzinsenErstmals seit 2008 hat die EZB – wie soeben bekannt gegeben wurde – nun die Leitzinsen wieder auf 1,25% erhöht. Damit hat das Allzeittief von 1%, welches seit Mai 2009 besteht, endlich ein Ende.

Die EZB versucht mit der Erhöhung um 25 Basispunkte nach eigenen Aussagen die immer weiter steigende Inflation im Euro Raum abzuschwächen. Im März betrug die Inflation im Euro-Raum immerhin schon fast 3% – das sind 1% mehr als die von der EZB angepeilten 2% im Mittel.

Aufgrund der aber weiterhin anhaltenden Krise in Nordafrika, welche insbesondere die Energiekosten weiter nach oben treibt, die Finanzkrise in Portugal, Griechenland und Irland, die Japan Krise  und so weiter, ist fraglich, ob diese marginale Änderung ausreichend ist.

Für Anleger dürfte die Erhöhung zu gute kommen, denn so werden schon in den kommenden Tagen einige Banken mit steigenden Tagesgeld- und Festgeldzinsen von sich Schlagzeilen machen. Leider werden so aber auch die Dispozinsen beim Girokonto und Kredite wieder etwas teurer.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Inflation im April entwickeln wird und ob schon im nächsten Monat eine weitere Zinserhöhung notwendig ist.

EZB kündigt Zinserhöhung für April an

EZB Leitzins-Erhöhung kann kommenÜberraschend hat der EZB Präsident Jean-Claude Trichet in den letzten Wochen eine Zinserhöhung der Leitzinsen für den April in Aussicht gestellt – damit könnten schon im nächsten Monat die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeld wieder kräftig anziehen.

Erstmals seit Mitte 2008 sieht der Rat der Europäischen Zentralbank das Zinsniveau in Europa nicht mehr als angemessen an. Nach letzten Veröffentlichungen betrug die Inflationsrate in Europa nach 2,40% im Januar schon bei 2,80% im Februar (in Deutschland nach 2% im Januar, 2,10% im Februar) – für den März wird mit annähernd 3,00% ein neuer Spitzenwert erwartet.

Die Inflation liegt damit deutlich über den von der EZB angepeilten Zielwert von unter 2% und so ist es auch nicht verwunderlich, dass neben dem EZB Präsident Jean-Claude Trichet in den letzten Tagen auch weitere Ratsmitglieder eine Zinserhöhung in Aussicht stellen. So hat diese Woche EZB-Chefvolkswirt Stark klargestellt, dass es oberstes Ziel der EZB sei, die Teuerungsrate einzudämmen und für stabile Preise einzutreten.

Ursachen für die immer schneller steigenden Preise seien vorallem die Energiepreise – diese erreichen von Tag zu Tag durch die Nordafrikakrise immer neue Höchstwerte. Und auch die Krise in Japan wird die Preise in Europa eher ansteigen lassen – da möglicherweise die Atomenergie durch Alternativen wie Öl oder Gas ersetzt werden müssen.

Wir dürfen also auf den April gespannt sein – eine nachhaltige Zinserhöhung ist aber in greifbarer Nähe.